Aikido an der Uni Heidelberg

INF 700 + 720



Aikido

Aikido ist eine Kampfkunst, die in Japan von Morihei Ueshiba zwischen 1930 und 1969 entwickelt wurde.

Während es in vielen Kampfsportarten üblich ist, die Kraft des Gegners abzublocken, ist der zentrale Aspekt im Aikido, selbige zu kontrollieren und zu benutzen, um den Gegner zu Fall zu bringen.

Aikido kann von Männern und Frauen jeder Größe und jeden Alters praktiziert werden. Es ist eine der schwerer erlernbaren Kampfkünste und es benötigt schon einige Jahre, bis ein Schüler in der Lage, ist sich damit wirksam zu verteidigen.

Der Begriff Aikido wird aus drei japanischen Schriftzeichen gebildet, die oft als Harmonie, Energie und Weg übersetzt werden.

Aikido wurde von seinem Gründer Ueshiba nicht als Sport angesehen, und Wettkämpfe waren und sind im traditionellen Aikido nicht vorgesehen.

Eine übliche Trainingsstunde setzt sich aus einer Dehn- und Aufwärmphase und dem eigentlichen Training zusammen, in dem zu zweit die Techniken geübt werden, die der Trainer zuvor vorgeführt hat.

Am Anfang reicht einfache Sportbekleidung (Jogginghose + Oberteil). Wenn man weiter trainieren möchte empfiehlt sich aber ein Keikogi ("Aikido-/Judo-Anzug"), da einige Techniken durch halten an der Kleidung eingeleitet werden.